Architekturwettbewerb „Wohnen in der Fabrik“

Für die Umnutzung des Areals der ehemaligen Spinnerei Spoerry wurde ein mehrstufiger Architekturwettbewerb auf Einladung mit acht Teilnehmern durchgeführt. Die Resultate dienten als Basis für die Teilzonenplanänderung. In der zweiten Phase des Architekturwettbewerbs mussten drei Architekturbüros zeigen, wie sich der siebenstöckige Hauptbau der ehemaligen Spinnerei in ein Wohngebäude umnutzen lässt. Eine anspruchsvolle Ausgangslage, denn der Hauptbau ist ein industrieller Zeitzeuge mit historischer Bausubstanz und sehr grossem Bauvolumen. Herausfordernd für die Planer waren auch Umgebungsgestaltung, Erschliessung und Parkierung. Die drei weiter entwickelten Studien der zweiten Phase zeigten unterschiedlich auf, wie sich aussergewöhnlich wohnen lässt. Die breitgestützte Jury, zusammengesetzt aus Architekten, Behördenvertretern, kantonaler Denkmalpflege und Verwaltungsrat der Innobas AG, bewertete die Vorschläge nach verschiedenen Kriterien. Obenaus schwang am Ende das inspirierende Projekt von Moos Giuliani Herrmann. Das Architektenbüro hat sich in den letzten Jahren mit verschiedenen Umnutzungen ehemaliger Fabrikareale einen Namen gemacht.

Umnutzung Industrieareal
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